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Von Friedemann Beyer. München 1998.

Schöner als der Tod. Das Leben der Sybille Schmitz.

17 x 24,5 cm, 208 S., 84 Abb., pb.
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Schöner als der Tod. Das Leben der Sybille Schmitz.
Von Friedemann Beyer. München 1998.
Sybille Schmitz, die in den 30er Jahren als die schönste Frau des deutschen Films galt, gehorchte keinem Typ. Sie war eine Schauspielerin mit einer starken, unverwechselbaren Eigenart. Das ungewöhnliche Gesicht mit klaren, herben Zügen und einem scheuen Blick und dem stets etwas traurigen Mund umgab ein Hauch von Fremdheit und Einsamkeit mit einer etwas androgynen Schönheit. Ihre Bisexualität, ihre Differenzen mit Goebbels und ihre unverhohlene Abneigung gegenüber dem Dritten Reich, ihr berufliches und privates Scheitern in den 50er Jahren macht neugierig auf ihre Biografie. Dass diese Frau heute so vergessen ist, obwohl sie mehr als drei Dutzend Filme zwischen 1928 und 1954 gedreht hat, davon die Hälfte als Hauptdarstellerin, ist mehr als außergewöhnlich. Wer war diese Schauspielerin, die mit prominenten Partnern wie Hans Albers, Heinz Rühmann oder Willy Birgel und unter Regisseuren wie Georg Wilhelm Pabst, Frank Wysbar oder Herbert Selpin Filme gedreht hat? Dieses faszinierende Buch begibt sich detailliert auf Spurensuche und findet viele Antworten auf diese Frage. Gleichzeitig wird die Geschichte des deutschen Films mit Schwerpunkt der 30er Jahre dem Leser nahegebracht. So schillernd wie rätselhaft, zwischen harten Fakten und vorsichtiger Annahme wird ein Gesamtbild beschrieben, durch welches die Künstlerin treffend charakterisiert wird. Zahlreiche Abbildungen machen auch visuell mit der beeindruckenden Persönlichkeit vertraut. Nicht zuletzt gab das geheimnisumwitterte Leben der Sybille Schmitz auch Rainer Werner Fassbinder genügend Anregungen, um sich in seinem ergreifenden Film »Die Sehnsucht der Veronika Voss« von 1982 im Rahmen seiner BRD Trilogie mit der Schauspielerin zu beschäftigen. Ein großartiges Buch!
17 x 24,5 cm, 208 S., 84 Abb., pb.
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