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Buch von Lindisfarne. Faksimile. Vorzugsausgabe.

8. Jahrhundert, British Library, London, Cotton MS Nero D. iv. Faksimile Verlag Luzern 2002.

24,5 x 34 cm, 518 S. (259 Folios), Limitierte Auflage: 980 Exemplare, davon 290 Exemplare mit originalgetreuer Replik des viktorianischen Einbandes (Vorzugsausgabe) und 690 Exemplare mit hellem Ledereinband (Normalausgabe).

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Versand-Nr. 1024370
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe; TB = Taschenbuch; Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Fünf außergewöhnliche Teppichseiten präsentieren die ganze Palette insularer Ornamentik in ihrem atemberaubenden Farben- und Formenreichtum. Kunstvoll in die Gesamtkomposition eingearbeitete Kreuzformen heben sich dank leuchtender Konturen plastisch aus dem dicht gewirkten Flechtwerk ab. Mit den Kreuzteppichseiten zu Beginn jedes Evangeliums und einer weiteren am Anfang des Buches ist eine ebenso reich gestaltete Incipitseite kombiniert. Die großen Initialen erstrecken sich über die ganze Seite. Dabei verschmelzen die bis ins kleinste Detail von fließenden Ornamenten und Mustern ausgefüllten Zierinitialen mit den unmittelbar folgenden Buchstaben zu kunstvollen Monogrammen. Über 200 weitere, farbig ausgefüllte Anfangsbuchstaben gliedern darüber hinaus den gesamten Text. In der ältesten Evangelienübersetzung aus dem Lateinischen ins Altenglische verschmelzen mediterrane und keltische Einflüsse zu einem Formenreichtum, der das Fundament für die weitere abendländische Kunstentwicklung darstellte. Die Mönche verehrten das Evangeliar wie eine Reliquie, dem Kunsthistoriker und Paläographen ist es in seinem unermesslichen Reichtum ein Fundament für die weitere abendländische Kunstentwicklung überhaupt, der Sprachwissenschaftler findet in ihm die älteste Übersetzung der Evangelien aus dem Lateinischen ins Altenglische und die Kuratoren der British Library hüten das Buch von Lindisfarne heute wie einen Staatsschatz.