0 0
Dieser Online-Shop verwendet Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang des Online-Shops eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.

Der Adler Roms. Carnuntum und die Armee der Cäsaren.

Hg. Christa Farka, Christian Gugl, Franz Humer u.a. Mainz 2017.

24 x 30 cm, 400 S., 700 Abb., geb.

Preis inkl. MwSt zzgl. Versandkosten

Ausverkauft
Versand-Nr. 1009060
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Hier schrieb Kaiser Marc Aurel seine »Selbstbetrachtungen« und führte einen erbitterten Krieg gegen die Markomannen, die als schlagkräftiger Dauerfeind des Römischen Reiches immer wieder in das Imperium eingefallen waren. Über Jahrhunderte hinweg war die römische Stadt Carnuntum, ideal gelegen am Kreuzungspunkt von Limes- und Bernsteinstraße, als Sitz des Provinzstatthalters und Standort eines Legionslagers eines der wichtigsten militärischen Zentren an der mittleren Donau. Durch beeindruckende Funde zahlreicher Militaria aus Legions- und Auxiliarlager wie auch aus der Provinzhauptstadt können die wesentlichen Aspekte römischer Heeresgeschichte rekonstruiert und erzählt werden. So erfährt man welche Kaiser und Heerführer selbst vor Ort waren und die Geschicke der Provinzhauptstadt und ihr architektonisches Bild markant prägten. Zusätzlich werden Themen rund um Ausrüstung, Soldatenalltag, Heeresstruktur, Militärkarriere wie auch der Limes und das Thema »Grenze« behandelt. Aber auch zivile Aspekte des Soldatenlebens spielen eine Rolle, wie Infrastrukturprojekte oder das Privat- und Familienleben abseits des Schlachtfeldes. Bei dem 2015 abgeschlossenen Forschungsprojekt »ArchPro Carnuntum« konnten auf dem antiken Stadtgebiet Carnuntums mithilfe von geophysikalischen Untersuchungen u.a. mindestens 16 temporäre Militärlager sowie die Kasernen der Gardeeinheit des Provinzstatthalters zweifelsfrei nachgewiesen werden. Visualisierungen dieser neuesten Erkenntnisse archäologischer Forschungen sind Bestand von Ausstellung und Begleitband.