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Leuchtende Bauten Architektur der Nacht

Hg. Marion Ackermann u.a.

24,6 x 30 cm, 156 S., 120 Abb., davon 70 in Farbe, geb.

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Versand-Nr. 344273
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Katalog, Stuttgart 2006. Seit einigen Jahren hat sich die »Lichtarchitektur« wieder zu einem festen Bestandteil der zeitgenössischen Baukunst entwickelt, und immer häufiger planen Architekten zusammen mit Lichtdesignern die nächtliche Wirkung ihrer Bauten. Es ist dennoch kaum bekannt, dass trotz zahlreicher technischer Neuerungen das Vokabular einer Architektur für die Nacht eine lange Geschichte hat: Die großen Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts waren das Experimentierfeld der modernen Architekturbeleuchtung, aber erst in den 1920er Jahren avancierte die Nachtfassade zum zentralen Anliegen der Architekten, die avantgardistische, technische und ästhetische Lösungen für die Großstädte suchten. Die absichtsvolle Abgrenzung zur dominanten Lichtreklame teilten die europäischen Architekten mit den amerikanischen Kollegen, die sich mittels farbigem Flutlicht an den Hochhäusern gegen die meist grellen Leuchtschriften durchzusetzen versuchten. Zeitgenössische Architekten greifen viele der historischen Lichtkonzepte auf und können sie dank des technischen Fortschritts auf effektvolle Weise umsetzen. Die Publikation setzt historische Bauten und Utopien mit jüngeren Entwürfen sowie Gemälden und Fotografien, die Nachtfassaden zeigen, in einen Dialog. Fundierte Textbeiträge beleuchten dieses äußerst spannende Kapitel der Architekturgeschichte.