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Jüdischer Friedhof Georgensgmünd. Die Kunstdenkmäler von Bayern Band 6.

Von Peter Kuhn.

29,7 x 21,00 cm, 750 S., 9 Farbtafeln, 700 Abb., Ln.

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geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

München 2005. Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Diese aufwändige Dokumentation stellt ein Grundlagenwerk für die intensive Beschäftigung mit einem jüdischen Gräberfeld dar, in dem exemplarisch alle Facetten und Inhalte eines solchen Denkmalkomplexes aufgezeigt werden. Das Projekt, aus dem dieses Buch entstand, wurde unter Federführung des Judaisten Prof. Dr. Peter Kuhn in fast 15-jähriger Arbeit durchgeführt. Der um 1580 angelegte Friedhof im mittelfränkischen Georgensgmünd war Begräbnisplatz für eine Reihe umliegender jüdischer Gemeinden und hat noch den beachtlichen Bestand von 1756 erhaltenen Grabsteinen. Die Arbeit des Forschungsteams resultiert in einem Gesamtkatalog aller Grabsteine, deren Inschriften mühevoll entziffert, transkribiert und vom Hauptautor in einem eigenen Beitrag analysiert wurden. Der Geologe Prof. Dr. Wolf-Dieter Grimm hat sich mit dem verarbeiteten Steinmaterial befasst und neben petrographischen Analysen das Fortschreiten und die Ursachen für den Steinverfall beschrieben. Dr. Dagmar Dietrich gibt einen Überblick über ikonographische Themen und gestalterische Entwicklung des Steinschmucks. Ausführliche Beiträge klären Entstehung und Schicksals des Friedhofs und erzählen die Geschichte des Judentums in den bestattenden Gemeinden. Von besonderem Interesse ist die Erforschung der Riten des Totenkultes, für die Kuhn alle greifbaren regionalen Überlieferungen ausgewertet hat. Damit liegt hier ein höchst eindringliches Bild eines besonderen jüdischen Friedhofs in Mittelfranken vor.