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Karl Kraus. Die Biographie

Von Friedrich Rothe. München 2003.

416 S., zahlr. s/w-Abb., geb.

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Versand-Nr. 250635
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe; TB = Taschenbuch; Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

»Antijournalist« (Thomas Mann), »jüdischer Antisemit« - die allzu reduzierenden Bezeichnungen für Karl Kraus sind ebenso berühmt wie der von ihm geprägte Satz: »Mir fällt zu Hitler nichts ein.« Karl Kraus war eine der widersprüchlichsten und zugleich einflußreichsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. »Nicht was wir bringen, sondern was wir umbringen«, hatte sich der begnadete Polemiker als Programm für seine legendäre Zeitschrift »Die Fackel« gewählt, kritisch und verletzend nach allen Seiten und bis heute aktuell, wie die Verkaufszahlen seiner Werke - insbesondere des Nachdrucks der »Fackel« - beweisen. Friedrich Rothe zeichnet das lebendige Porträt eines Widerspruchsgeistes, dessen Bedeutung für die Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts kaum überschätzt werden kann.