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Ringelblums Vermächtnis. Das geheime Archiv des Warschauer Ghettos.

Von Samuel D. Kassow. Reinbek 2010.

15 x 24 cm, 752 Seiten, geb.

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1941 begann im Warschauer Ghetto eine unglaubliche Geschichte: Der jüdische Historiker Emanuel Ringelblum organisiert ein Netz von Mitarbeitern, die im Untergrundarchiv »Oyneg Shabes« das Leben unter deutscher Besatzung minutiös für die Nachwelt. Als dann die sogenannte »Große Aussiedlung« in das Vernichtungslager Treblinka begann, sicherten Mitarbeiter des Archivs ihre wertvollen Bestände in Metallkästen und großen Milchkannen und vergruben sie unter Gebäuden des Ghettos. Samuel D. Kassow ist Professor für osteuropäische Geschichte am Trinity College in Hartford, Connecticut; als Biograf Emanuel Ringelbaums ist es ihm nun gelungen, dieses bisher nur wenigen bekannte, traurige Kapitel unserer Geschichte zusammenzustellen und ein gut lesbares Buch daraus zu machen. Endlich wird die Geschichte des vergrabenen Archivs ans Licht geholt. »Das wichtigste Buch über Geschichte, das man jemals lesen kann.« (The New Republic)