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Auguste Rodin. Erotische Aquarelle.

Text von Anne-Marie Bonnet. München 2017.

22 x 29 cm, 168 S., 105 Farbtafeln, 9 Abb., geb. mit Schutzumschlag.

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geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

2017 begeht die Kunstwelt das 100. Todesjahr von Auguste Rodin (1840-1917), des Schöpfers so gewaltiger und bahnbrechender Bronzeskulpturen wie »Der Denker« oder »Die Bürger von Calais«. Weniger bekannt ist, dass Rodin den entscheidenden Schritt in die Moderne in einer anderen, sehr viel intimeren Kunstgattung und unter Ausschluss der Öffentlichkeit vollzog: Seine erotischen Aktstudien aus den letzten zwei Lebensjahrzehnten - Bleistiftskizzen und Aquarelle, die er manchmal Jahre später als Scherenschnitte neu kombinierte - sind Zeugnisse einer ganz neuen, vom Zeitstil und von allen bis dahin gültigen Schönheitsidealen und Moralvorstellungen unabhängigen Kunstauffassung. Der spontane, Momentaufnahmen vergleichbare Strich, die radikale Freiheit des Blicks und die Freizügigkeit der Motive begeisterten seinerzeit Rilke, Paul Klee und den Weimarer Museumsleiter Harry Graf Kessler, der die Ausstellung einiger ausgewählter Blätter 1906 allerdings mit seiner Entlassung bezahlen musste. Den 1995 erstmals erschienenen Band mit einem Essay der französisch-deutschen Kunsthistorikerin Anne-Marie Bonnet und über 100 Zeichnungen, Aquarellen und Scherenschnitten aus öffentlichem und Privatbesitz, darunter auch die Weimarer »Skandal-Blätter«, gibt es nun anlässlich von Rodins 100. Todestag in einer Neuauflage. (Text dt., engl., franz.)