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Die Entdeckung der Wirklichkeit - Deutsche Malerei und Zeichnung 1765-1815

Von Bruno Bushart. Leipzig 2003.

24 x 30 cm, 240 S., 210 Abb. davon 200 in Farbe, geb

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Im Mittelpunkt des reich bebilderten Bandes steht ein bislang wenig beachtetes Phänomen der Kunst: Schon in der deutschen Malerei des späten Rokoko, dann im Klassizismus, in der Romantik, bei den Nazarenern und in der Malerei der Biedermeierzeit lässt sich zwischen 1765 und 1815 eine den herrschenden Stiltendenzen entgegenlaufende oder sie wenigstens nicht beachtende Anerkennung der Wirklichkeit nachweisen. Das ungekünstelte Leben, die grundlegenden menschlichen Beziehungen, das Individuum als eigenständige Persönlichkeit, die Natur als Lebensraum der Geschöpfe, der Menschen, der Tiere und Pflanzen, die heimische Landschaft erhalten einen neuen Stellenwert, dem Goethes Faust mit seinem beglückten Ausruf beim Osterspaziergang «Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein» programmatischen Ausdruck verleiht. Träger dieses frühen Realismus, der in 60 Gemälden und 120 Zeichnungen, in Skizzenbüchern und Druckgrafiken vorgestellt wird, sind zunächst die Maler aus dem Umkreis des jungen Goethe wie Zick, Dillis oder Kobell. Seine späteren Weggenossen wie Hackert und Tischbein sind ebenso mit realistischen Arbeiten vertreten wie Graff, Klengel, Reinhart, selbst Caspar David Friedrich, Chodowiecki oder Runge.