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Liam Gillick.

Hg. Robert Fleck. Köln 2010.

25 x 30,5 cm, 256 S., durchg. farb. Abb., geb.

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Versand-Nr. 1071068
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Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe


Die Publikation zur großen Bonner Werkschau des Biennale-Teilnehmers (Soloshow im deutschen Pavillon 2009) hält einige Überraschungen bereit. Es gibt einen umfänglichen, von Liam Gillick selbst erstellten Überblick seines Werkes, das in den letzten Jahren auf weit über 2000 Arbeiten für Einzelausstellungen und Beteiligungen angewachsen ist. In der breit angelegten Werkschau, vor allem aber in diesem Buch, können so die zentralen Motive der Arbeiten Liam Gillicks sichtbar werden. Ob in Texten, Skulpturen oder Installationen, stets hat Liam Gillicks Suchbewegung etwas von einer Kausalkette, die Begriffe Utopie, Parallelität, Raum, Zeit, Produktion werden auf ihre Differenzen geprüft. Es geht dem Künstler dabei aber nicht nur um die Produktionsverhältnisse und die aus ihnen resultierende Ästhetik, vielmehr scheint er als Nachfolger einer radikalen Moderne immer noch auf der Suche nach einem realen Ort der Utopie zu sein. (Text dt., engl.)