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Hg. Thomas Böning

Gottfried Keller - Die Leute von Seldwyla. Band 10.

17,8 x 10,8 cm, 872 Seiten, pb.
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Gottfried Keller - Die Leute von Seldwyla. Band 10.
Hg. Thomas Böning
Die Novellen sind in zwei Gruppen zu je fünf Geschichten zusammengefasst.Ein Vorwort schildert Handel und Wandel im fiktiven Städtchen Seldwyla, einem »wonnigen und sonnigen Ort... irgendwo in der Schweiz«. Die scheinbare Idylle ist indes brüchig: Kleinbürgerliche Enge, Existenznöte und gestörte familiäre Verhältnisse - wiederkehrende Hauptmotive im OEuvre von Keller - bestimmen den Alltag der Seldwyler, die nichtsdestotrotz mit Sympathie und feiner Ironie als eine Ansammlung skurriler Aussenseiter geschildert werden. Zu ihnen gehört etwa Pankraz, der Schmoller, der aus der Enge von Dorf und Elternhaus in die weite Welt flieht, wo ihn ein eitles Fräulein und ein wilder Löwe von seiner Verstocktheit heilen. Einen ernsten Erzählton schlägt die aus dem Rahmen fallende Erzählung Romeo und Julia auf dem Dorfe an, die das shakespearesche Drama in die Wirkungsvolle Naturkulisse der ländlichen Schweiz verlegt. Unerbittlich strebt das Geschehen zum tragischen Höhepunkt, den Doppelselbstmord des gesellschaftlich geächteten Liebespaars. Den Abschluss des ersten Bands bildet das an E. T. A. Hoffmann gemahnende Märchen Spiegel, das Kätzchen. Zu den populärsten Erzählungen des zweiten Bands gehören Kleider machen Leute, die tragikomische Geschichte des gar nicht tapferen Schneiderleins Wenzel, das gesellschaftliche Anerkennung durch den Diebstahl eines kostbaren Gewands erringen will und kläglich scheitert, und Die missbrauchten Liebesbriefe. Gemildert wird der bisweilen grimmige Humor des Autors durch die starke Verankerung seiner Prosa in Brauchtum und Kultur seines Heimatlands, die den Erzählungen einen volkstümlichen Charakter verleiht.
17,8 x 10,8 cm, 872 Seiten, pb.
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