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Warten auf Nichts.

Von Tom Kromer. Berlin 2023.

14 x 21,5 cm, 176 S., geb.

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Beschreibung

Während der Weltwirtschaftskrise (1929-1939) landet der Schriftsteller Tom Kromer auf der Straße. Er geht anschaffen, säuft, überlebt es kaum. Wer Kromer liest, spürt den Hunger tief in den Eingeweiden. Warten auf Nichts ist eine bittere Anklage gegen Gutmenschentum, Wohlstandsverwahrlosung und Autoritäten. Da ist kein Platz für Landstreicherromantik. Leben heißt hier überleben, auch wenn es sinnlos ist. Sein Zuhause sind die Suppenküchen, Güterwagons und Parkbänke. Ein von Gewalt geprägter Alltag, gespickt mit flüchtigen Momenten der Solidarität. Literatur von unten - realistisch und präzise wie Upton Sinclair und im Ton schnoddrig wie Charles Bukowski. Nun liegt der Roman, in der Übersetzung von Stefan Schöberlein, erstmals auf Deutsch vor.

Details

  • Autor Tom Kromer
  • Erscheinungsdatum 01/04/23
  • Anzahl Seiten 176
  • Bindung gebunden
  • Herstellerangaben Verlag Das Kulturelle Gedächtnis GmbH | Heinrich-Roller-Str. 7 | 10405 Berlin | Deutschland | Peter.Graf@daskulturellegedaechtnis.de
  • ISBN 9783946990734