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Hg. Christian Welzbacher. Berlin 2012.

Meine Welt ist nicht von Pappe. Ein Paul Scheerbart-Lesebuch.

12,5 x 20,5 cm, 240 Seiten, geb.
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Meine Welt ist nicht von Pappe. Ein Paul Scheerbart-Lesebuch.
Hg. Christian Welzbacher. Berlin 2012.
Es lebe die Utopie! Scheerbarts Lebens- und Arbeitsstil als Bohemien und heiliger Trinker galt Zeitgenossen als Naturereignis. Doch Paul Scheerbart, (1863 - 1915) gehörte zur intellektuellen Elite der Weimarer Zeit. Er saß in der Tafelrunde von August Strindberg, die sich regelmäßig im »Schwarzen Ferkel« traf und zu der auch Knut Hamsun, Richard Dehmel und Edvard Munch gehörten. Er ließ sich am berühmten »Verbrechertisch« von Otto Erich Hartleben nieder und verkehrte mit Johannes Trojahn, dem Herausgeber des »Kladderadatsch«. Er war befreundet mit Herwarth Walden und Alfred Kubin, mit Bruno Taut und seinen Mitstreitern von der »Gläsernen Kette«. Neben seinen Aufzeichnungen zum »Perpetuum Mobile, seinen Notizen über die »Glasarchitektur« und seiner Flugschrift zum »Luft?militarismus« finden wir in diesem Band auch einige Texte von Freunden und Bewunderern, u. a. von Erich Mühsam, Walter Benjamin und Ernst Rowohlt.
12,5 x 20,5 cm, 240 Seiten, geb.
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