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Das Künstlerehepaar Anni & Josef Albers


Das deutsch-amerikanische Ehepaar Anni und Josef Albers hat den Stil des Bauhaus maßgeblich geprägt. Die beiden Künstler gelten als Pioniere der Moderne im 20. Jahrhundert. 1922 lernten sie sich am Bauhaus in Weimar kennen – drei Jahre nach Gründung der legendären Lehranstalt.

Anni Albers, geborene Annelise Fleischmann, kam 1899 in Berlin zur Welt. Sie studierte Weberei am Bauhaus, u.a. bei Gunta Stölzl, und leitete später die Abteilung. Schon im Alter von 17 Jahren hatte sich Anni Albers bei Martin Brandenburg in dessen »Studienatelier für Malerei und Plastik« in Berlin ausbilden lassen. Als sie von der »Dresdner Akademie für Malerei« abgelehnt wurde – weil sie eine Frau war – ging sie stattdessen 1919 nach Hamburg an die Kunstgewerbeschule und wechselte schließlich 1922 an das Staatliche Bauhaus in Weimar, wo sie ihren späteren Ehemann, Josef Albers, kennenlernte, den sie 1925 heiratete.
 
Josef Albers, geboren 1888 in Bottrop, kam 1920 als Student ans Bauhaus, nachdem er zuvor u.a. als Kunstlehrer gearbeitet hatte. Parallel dazu betätigte er sich als Künstler und Grafiker, insbesondere stellte er Objekte und Figuren her. Am Bauhaus schuf er zahlreiche Glaskonstruktionen, zum Beispiel Fenster. Aber auch Möbel und Haushaltsgegenstände gehörten zu seinem Metier. Als das Bauhaus 1933 durch die Nationalsozialisten geschlossen werden musste, entschieden Anni und Josef Albers in die USA zu emigrieren.

In Amerika begann Josef Albers am „Black Mountain College“ in North Carolina zu unterrichten. In den folgenden Jahren, bis 1949 in Black Mountain, widmete sich Josef Albers zunehmend der abstrakten Malerei und schrieb über Kunst. Auch Anni Albers verfasste zahlreiche Essays über Kunst und Design neben ihrer Lehrtätigkeit und der Textilweberei. 1950 zog das Künstlerpaar nach Connecticut, wo beide bis an ihr Lebensende wirkten. Josef Albers starb 1976, Anni Albers 1994.