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Echternacher Evangelistar. Faksimile.

11. Jahrhundert, Bibliothèque royale de Belgique, Brüssel, ms. 9428. Faksimile Verlag Luzern 1996.

14,7 x 20,5 cm, 310 S. (155 Folios), 41 zumeist ganzseitige Miniaturen, 13 großzügig geschmückte Textzierseiten und mehr als 250 phantasievoll verzierte Goldinitialen, Halblederband mit Deckeln aus massivem Eichenholz und einer Schließe aus Messing, lim. (980 Expl.)

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Versand-Nr. 1024507
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Eine edle Holzkassette präsentiert Faksimileband und Kommentar. Im Deckel der Kassette ist ein aufwendiges Replikat einer Schnitzarbeit aus Bein mit kunstvoll durchbrochenen, teilweise bemalten Schmuckplatten eingelassen. Dieses als Original in der Erzabtei St. Peter in Salzburg verwahrte Kunstwerk schützt den Einband eines Evangeliars der Salierzeit aus dem 12. Jahrhundert und bietet damit die passende Hülle für das Echternacher Evangelistar. In einem der berühmtesten Skriptorien des Abendlandes im Hauskloster der Salierkaiser entstand diese Prunkhandschrift um 1030. Die wunderbaren Darstellungen in Purpur und Gold aus dem Leben Jesu vereinen spätantike, karolingische, byzantinische und insulare Ideen mit zeitgenössischer Formensprache. Die Künstler des Echternacher Skriptoriums nahmen all diese Ideen auf und verschmolzen sie zu einem unverkennbaren Profil. Der reichhaltige Stoff der vier Evangelien bot eine Vorlage, die wie geschaffen war, in bewegende Bilder umgesetzt zu werden. Auch wenn viele Szenen scheinbar einem genau festgelegten Schema folgten, wichen die Echternacher Mönche in der Bildkomposition gerne auch von der zu ihrer Zeit üblichen Darstellung ab. Die wunderbar leuchtenden Farben korrespondieren dabei in perfekter Weise mit dem Gold im Rahmen und in den Nimben.