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Geschichte der Buchkultur 5. Gotik.

Hg. Christine Beier. Graz 2016.

15 x 24 cm, 322 S., zahlr. farb. und s/w-Abb., Leinen.

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geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe;
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe

Der Doppelband zur Buchkultur der Gotik ist der letzte der Reihe, in dessen Fokus das handgeschriebene Buch steht. Er behandelt die Jahrhunderte, in denen die Herstellung von Handschriften zunehmend kommerzialisiert wurde, ihren quantitativen Höhepunkt erreichte und schließlich durch den Buchdruck abgelöst wurde. Neben dem fast unüberschaubaren religiösen Schrifttum gewann in dieser Epoche die profane Literatur an Boden, und obwohl Latein weiterhin als Schriftsprache dominierte, spielten nun auch die Volkssprachen eine Rolle. Den klösterlichen Büchersammlungen traten bedeutende Adels-, Universitäts- und Stadtbibliotheken an die Seite, und bürgerlicher Buchbesitz ist ebenfalls nachweisbar - Zeugnis für die Ausbreitung von Schreib- und Lesefähigkeit, für steigendes Bildungsniveau. Die Veränderungen fanden ihren Niederschlag in der Buchmalerei, die der Buchkultur der Gotik ihren besonderen Glanz und Charakter verleiht. Vielfalt und Komplexität des Buchwesens im späten Mittelalter werden anhand von zentralen Beispielen vorgestellt, die als Wegweiser durch die umfangreiche Überlieferung dienen können. Im ersten Band stehen die Leistungen des spätmittelalterlichen Buchwesens in gesamteuropäischer Perspektive im Mittelpunkt, der zweite Band ist den Entwicklungen im Rahmen bestimmter Regionen und Kulturen gewidmet, wobei die Buchmalerei Ausgangs- und Angelpunkt bildet.