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Jazz & Swing In der DDR 1947 - 1962. 10 CDs.

Verschiedene Interpreten. 2018.

10 CDs, ADD.

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Versand-Nr. 1092405
geb. = fester Einband, paperback. = Paperback-Ausgabe, Sonderausgabe * (Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe)

Mit dieser Box liefern wir einen umfassenden Überblick über Jazz und Swing in der DDR. Die DDR-Oberen entdeckten, dass ihr Staat auch im Jazz möglicherweise Weltniveau zu bieten hat. Man gab qualifizierten Künstlern spezielle Berufsausweise und man unterstützte Gruppen bei der Beschaffung von Instrumenten und Tonanlagen. Ende der fünfziger Jahre tritt ein gewisser Manfred Krug im Volkshaus Weißensee zum ersten Mal als Jazzsänger in Erscheinung. 1962 repräsentiert Krug die DDR beim Jazz-Festival in Prag. Der Schauspieler und Sänger von Jazz und Jazz Verwandtem verkauft bei »Amiga« in den Folgejahren mehr Schallplatten als die Schlagerstars des Landes. Krug ist in dieser Box mit den unsterblichen Titel »Summertime« zu hören. Bereits 1945 entstand das von Michael Jary gegründete Radio Berlin Tanzorchester (RBT) unter der Leitung von Horst Kudritzki und Erwin Lehn und dem Arrangeur Walter Jenson. Der wohl bekannteste Solist des RBT war der Geiger Helmut Zacharias. Das spätere DDR-Label Amiga begann 1947 mit Aufnahmen des RBT die breite Palette seiner Jazzproduktionen. Von internationaler Bedeutung war das Rundfunk-Tanzorchester Leipzig (RTO Leipzig) unter Leitung von Kurt Henkels. Ihm gehörten namhafte Solisten an wie Walter Eichenberg (Trompete, Arrangements), Günter Oppenheimer (Klavier, Arrangements), Rolf Kühn (Klarinette, der sich als erster mit dem Bebop auseinandersetzte), und Fips Fleischer (Schlagzeug), die später selber bedeutende Orchesterleiter wurden. 1959 floh Kurt Henkels in die Bundesrepublik Deutschland. In Dresden leitete seit den 1950er Jahren Günter Hörig die Dresdner Tanzsinfoniker mit dem Trompeter Günther Karpa und den Saxophonisten und Klarinettisten Friwi Sternberg und Helmut Vietze. All das ist in dieser einmaligen Box zu hören.
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