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2017.

Cal Tjader. Milestones of a Legend. 10 CDs.

10 CDs, Gesamtspielzeit 12 Std. 25 Min.
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Cal Tjader. Milestones of a Legend. 10 CDs.
2017.
Cal Tjader war einer der Pioniere des Latin Jazz und seines Hauptinstrumentes, des Vibraphons, und einer der wichtigsten Musiker der West Coast Jazz Szene in Kalifornien. 1925 kam er als Kind eines schwedischen Tänzerehepaares in St. Louis, Missouri, zur Welt, als die Vaudeville-Truppe, zu deren Mitgliedern seine Eltern gehörten, dort Station machte. Bereits zwei Jahre später ließ sich die Familie in San Mateo, Kalifornien, nieder und Tjader erhielt von seinen Eltern klassischen Klavier- und Tapdance-Unterricht. Somit wurden früh die Grundlagen seiner späteren rhyhthmusgeprägten Musik gefördert. Erste Auftritte und Filmerfahrungen brachten ihm den Ruf eines stepptanzenden Wunderkindes ein. Als Sechzehnjähriger gewann er einen Gene Krupa Talentwettbewerb als Schlagzeuger. Nach dem Militärdienst als Sanitäter wollte er im Rahmen der G. I. Fördermaßnahmen eine Lehrerausbildung anstreben. Am San Francisco State College traf er in den späten Vierzigern auf Dave Brubeck und Paul Desmond und wurde Schlagzeuger im Brubecks Octet. Im Brubeck Trio wechselte er sich am Schlagzeug und Vibraphon ab; Letzteres hatte er sich autodidaktisch beigebracht. Nach einem Unfall Brubecks gründete er sein eigenes Trio. Als Vibraphonist des populären George Shearing Quintets gewann er 1953 das erste Mal den Down Beat Critics Poll. Zusammen mit dem Bassisten Al McKibbon überzeugte er Shearing, kubanische Perkussionisten in die Band aufzunehmen. Tjader erhielt auch Gelegenheit Bongos zu spielen. Mit McKibbon hörte er sich die wichtigsten Musiker der Latin Jazz Szene an: Machito, Chico O'Farrill und die großartigen Perkussionisten Mongo Santamaria und Willie Bobo, Mitglieder des Tito Puente Orchesters. Bald darauf verließ er Shearing und legte mit dem schnell populär werdenden Cal Tjader Modern Mambo Quintet den Grundstein für seine Weltkarriere. In den kommenden zehn Jahren nahm er 30 Alben für Fantasy Records auf, deren Highlights hier versammelt sind, und wechselte in den 60er Jahren zu Verve, wo er mit »Soul Sauce« seinen größten Hit landen konnte. Traurigerweise erlitt er 1982 auf Tournee einen tödlichen Herzinfarkt. Seine Musik ist zeitlos geblieben und wurde durch die Acid Jazz DJs Ende der 80er Jahre wieder von einem jungen Publikum entdeckt und durch zahllose Samples bei wichtigen HipHop Produktionen in einem neuen Kontext eingesetzt.
10 CDs, Gesamtspielzeit 12 Std. 25 Min.
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