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Friedrich Gulda. 1969/2016.

Ludwig van Beethoven. Diabelli-Variationen op.120. CD.

1 CD, 45 Min., ADD.
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Ludwig van Beethoven. Diabelli-Variationen op.120. CD.
Friedrich Gulda. 1969/2016.
Die Diabelli-Variationen sind ein Zyklus der Extreme, kontrastreich, dramatisch, wie geschaffen für Friedrich Gulda, dem Punk unter den Pianisten, der Konventionen stets ablehnte, geradezu manisch in der Tiefe der Werke wühlte und Neues zu den Ohren beförderte. Beethoven vereint in seinem Werk alte und neue Strömungen der Musikgeschichte zu einem einmaligen Kristallisationspunkt. Die streng horizontale Denkweise des Barock, wie sie in Fugen zu finden ist, verbindet er mit der vertikalen Kompositionsweise der Klassik, die sich in der Sonatenhauptsatzform niedergeschlagen hat - und doch hinterfragt er jeden Glaubenssatz und greift der Freiheit der Romantik weit vor. Als großer Liebhaber von Bach und Mozart, mit deren Schaffen er sich sein ganzes Leben auseinandersetze, als Komponist und Jazzer, fliegt Gulda über die dynamischen Ränder von Beethovens Kompositionen, um den Kern der Werke auszuloten. So schreibt Joachim Kaiser bereits in den 60er Jahren über Gulda: »Er spielt den sprechendsten, natürlichsten, fesselndsten und reinsten Beethoven unseres Jahrzehnts.« Am Ende des besagten Jahrzehnts steht diese Aufnahme, die zu einem Standard geworden ist. Als kongenialer künstlerischer Partner portraitiert der legendäre MPS-Gründer und Klangpurist Hans Georg Brunner-Schwer Guldas radikale Klavierdramaturgie mit den Mikrophonen unmittelbar über die Saiten des Klaviers gehängt geradezu plastisch erlebbar. Den einmaligen Klang dieser Aufnahme zu erhalten, der so tief mit der Interpretation verwoben ist, steht im Kern der Neuauflage. Im auf die audiophile Aufarbeitung von analogen Bändern spezialisierten MSM Studio in München hat Mastering Engineer Christoph Stickel das fast 46 Jahre alte Masterband rein analog und höchst behutsam um Alterungsspuren bereinigt und den Klang der Aufnahme, wie er von Gulda und Brunner-Schwer gedacht ist, freigelegt. »... als Friedrich Gulda 1970 seine Interpretation von Beethovens Diabelli-Variationen veröffentlichte, glich das einer Explosion in der Kathedrale. (...) Er ließ die Saiten des Klaviers direkt mikrofonieren und holte so maximale dynamische Effekte aus der Musik heraus.« (Jazzthing) »Und wieder staunt man, wie weit Gulda vor 46 Jahren seiner Zeit voraus war, wie geradlinig, schnörkellos, kompakt und zielgerichtet-modern er dieses abschließende opus summum des Klaviertitanen Beethoven in ständig fließende, unaufhaltsame Lebensenergie umzusetzen verstand, und so - wie bei Bach - ein unglaublich suggestives Spannungsfeld zwischen Konstruktion und innerem Bewegungsimpuls aufspannte.« (stereoplay) »Da hört man, wie weit Gulda vor 46 Jahren seiner Zeit voraus war, wie geradlinig, schnörkellos und zielgerichtetmodern er dieses abschließende opus summum Beethovens in ständig fließende, unaufhaltsame Lebensenergie umzuwandeln verstand.« (Crescendo)
1 CD, 45 Min., ADD.
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